274 Fans hatten am Frauen(sonn)tagnachmittag den Weg in die Markkleeberger Neuseenlandhalle gefunden und feuerten ihre Volleys wieder prächtig an. Leider war das aber nicht vom Erfolg in Form des erhofften Punktgewinns gekrönt, weil die favorisierten Gäste aus der Landeshauptstadt einfach zu stark aufspielten.

In Satz 1 gingen sie ab dem 4:4 in Führung und bauten diese in der Satzmitte bis auf sieben Punkte aus. Mit der Stabilisierung der Annahme wurde das Markkleeberger Spiel dann zunehmend besser und der Punktabstand geringer, doch die Dresdnerinnen brachten den Satz unbeeindruckt mit 25:21 zu Ende.

In Satz 2 gingen die Gäste schnell in Führung, doch ab der Satzmitte wurden die Markkleeberger Mädels wieder stabiler und bei den Gästen schlichen sich dann doch auch mal ein paar Fehler ein. Der Punktrückstand verringerte sich so kontinuierlich und bei 23:23 war sogar der Ausgleich geschafft. Aber ein dankbar angenommenes Markkleeberger Annahmegeschenk und ein eigener Hammerangriff brachten den Gästen leider den denkbar knappen 25:23-Satzerfolg.

In Satz 3 gingen die Dresdnerinnen von Beginn an in Führung, es gab einige lange Ballwechsel, aber zumeist hatten die Gäste die bessere Lösung. Der Satz ging somit relativ schnell und klar mit 25:14 an sie. Ihr 3:0-Auswärtserfolg war verdient, sieht aber doch vom Ergebnis her eindeutiger aus, als es das Spiel insgesamt war.

Chefcoach Tim Reichenbach meinte mit Blick auf den Wochenendverlauf : „Pflichtaufgabe erfüllt ! Wir können absolut zufrieden aus dem Wochenende gehen. Auch wenn es am Sonntag gegen die favorisierten Dresdnerinnen nicht ganz gereicht hat, waren drei Punkte aus dem intensiven Doppelspielwochenende das große Ziel. … Zum Sonntagmorgen gab es dann leider die Hiobsbotschaft, dass unsere erste Zuspielerin Bianka krankheitsbedingt ausfällt. Linda Tinius machte ihren Job wirklich gut, gegen stark aufspielende Dresdnerinnen merkte man jedoch, dass an allen Stellen ein bisschen Energie fehlte. Schließlich hätte man am Sonntag weit über sich hinauswachsen müssen, um den Dresdnerinnen Punkte abzunehmen.“.