Nur ein Satzgewinn

Am letzten Samstag stand das vorletzte Heimspiel der Neuseenland-Volleys Markkleeberg gegen Eintracht Spontent Düsseldorf an. Das hatte nicht nur die Bedeutung der Revanche für die knappe Hinspielniederlage (2:3), sondern war angesichts der Tabellensituation (11. gegen 12.) schon von einiger Bedeutung für den Klassenerhalt
Das für beide Teams insoweit bedeutungsvolle Spiel wurde, wie man erwarten konnte, ein umkämpftes. Das ist halt häufig so, wenn man unter dem Druck spielen muss, unbedingt Punkte zu holen. Wieder beachtliche 247 Fans in der Halle sahen trotzdem guten Volleyballsport, halfen ihrem Team, feuerten es pausenlos nach Kräften an.
Doch zunächst half das nichts, denn die Gäste starteten deutlich besser in den Satz 1, hatten teilweise drei Punkte Vorsprung. Aber zuerst bei 8:8 und dann nochmal bei 12:12 gelang es den Markkleeberger Mädels auszugleichen und dann selbst in Führung zu gehen. Diese gaben sie bis zum 25:19-Satzendstand nicht mehr ab.
In Satz 2 ging es bis zum 4:0 erstmal so weiter, doch die Gäste blieben davon recht unbeeindruckt, glichen bei 6:6 erstmals aus und gingen dann selbst in Führung. Aber den Gastgeberinnen gelang der Ausgleich bei 15:15. In dieser Phase gab es ein paar tolle Ballwechsel. Es ging dann hin und her bis zum 17:17, aber ab da zogen die Düsseldorferinnen ihrem Gegner quasi den Stecker und gewannen den Satz ihrerseits mit 25:19.
Der Satz 3 war wohl der umkämpfteste im Spiel mit ständig wechselnder knapper Führung und erneut einigen tollen Ballwechseln, doch ab der Satzmitte gingen die Gäste mit bis zu vier Punkten in Führung. Beim 22:23 waren die Markkleebergerinnen dann nochmal ran, aber statt des Ausgleichs zum 23:23 führte ein Aufschlagfehler zum Düsseldorfer Satzball, der auch gleich zum 25:22-Endstand verwandelt wurde.
Nun musste Markkleeberg den Satz 4 gewinnen, um noch im Spiel zu bleiben, doch in dem liefen man permanent einem Rückstand hinterher, der zeitweise auf acht Punkte anwuchs. Daran änderten auch einige wieder tolle Ballwechsel und deutliche Auszeitansprachen der Trainer nichts. Der 25:20-Satzgewinn besiegelte den 3:1-Spielgewinn für Düsseldorf. Ein ansehbares Volleyballspiel, das für Markkleeberg gut losging, aber dann leider wieder einmal das bessere Ende für den Gegner hatte, der in den entscheidenden Phasen und Spielhandlungen routinierter war und somit letztlich verdient die so wichtigen drei Punkte mitnahm.
Kommentar der Markkleebergerinnen : „Nichts Zählbares für unser Konto. Gegen Düsseldorf können wir unsere Leistung nicht konstant genug abrufen und verlieren mit 1:3. Herzlichen Glückwunsch nach Düsseldorf!“.

