Wichtiger Auswärtspunkt

Ihr vorletztes Auswärtsspiel der Saison bestritten die Neuseenland-Volleys Markkleeberg bei den ligaerfahrenen BayerVolleys Leverkusen, die als Tabellensiebente mit 19 Punkten Vorsprung als Favorit in das Spiel gingen, zu dem Trainer Tim Reichenbach mir u.a. sagte: „… hoffen wir, dass wir diesmal unsere Stärken im Aufschlag und in der Feldabwehr aufs Parkett bringen können, um dem dominanten Leverkusener Angriffsspiel etwas entgegenzusetzen.“. Das gelang vor allem in den ersten beiden Sätzen sehr gut und wurde da durch eine sehr erfolgreiche Blockarbeit ergänzt.
In Satz 1 konnten sich die Gäste nach wechselhaftem Beginn zunehmend absetzen und gewannen ihn mit 25:22. Ein toller Satz, wobei die Gastgeberinnen vom starken Spiel der Markkleebergerinnen wohl auch ein wenig überrascht waren
Der Satz 2 hatte dann einen sehr ähnlichen Verlauf und wurde von Markkleeberg mit 25:21 gewonnen. Natürlich war klar, dass man gegen einen so starken Gegner nicht andauernd auf dem Niveau der ersten beiden Sätze würde agieren können. Und so kam es dann auch. In Satz 3 gingen die Gastgeberinnen von Beginn an in Führung, bauten diese stetig aus und gewannen mit 25:22. In Satz 4 fanden sie dann endgültig zu ihrem Spiel, führten schnell und ließen bis zum 25:17-Satzgewinn und 2:2-Satzausgleich nichts mehr „anbrennen“.
Auch im Tiebreak gingen die Leverkusenerinnen von Beginn an in Führung und mit 8:5 für sie wurden die Seiten gewechselt. Aber ab dem 10:10-Ausgleich bekamen die Neuseenland-Volleys Auftrieb und gingen 13:10 in Führung. Doch dann fanden die Gastgeberinnen zurück ins Spiel, gewannen den Satz 16:14 und damit das Spiel 3:2.
„Was für ein toller Abend mit einem Ergebnis, mit dem man wohl kaum rechnen konnte !“ freute sich Chefcoach Tim Reichenbach zurecht und ergänzte : „Mit leicht veränderter Startaufstellung begann das Spiel aus unserer Sicht wirklich überzeugend. Wir haben uns taktisch auf Leverkusen eingestellt und wussten vor allem aus dem Hinspiel, was wir besser machen mussten. Mit guten Aufschlägen und einem sehr variablen Angriffsspiel schafften wir es, gerade zum Spielbeginn einen sehr dominanten Auftritt hinzulegen. Nicht zu vergessen sind an der Stelle zahlreiche kämpferische Abwehraktionen des Teams um eine stark spielende Salome Seidel auf der Liberoposition. Leider verloren wir ab Satz 3 dann ein bisschen den Faden. Sobald Leverkusen den Druck erhöhte, verloren wir leider zu schnell das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und machten zu viele eigene Fehler.
Am Ende steht also eine knappe Tiebreak Niederlage, nach 2:0 Führung könnte man sich fast ärgern, aber das wäre aus meiner Sicht fehl am Platze. Der Punktgewinn und die wirklich überzeugende Leistung gegen starke Leverkusenerinnen tut im Kampf um den Klassenerhalt gut und gibt Aufwind für die letzten beiden Spieltage dieser ersten Saison in der 2. Liga Pro.“.
Mit einem ganz wichtigen Punkt im Gepäck und Freude über einen couragierten Auftritt wurde die späte Heimreise angetreten, die frühmorgens gegen 4 Uhr endete.

