Auch im Heimspiel drei Punkte gegen BBSC

Im ersten von zwei ganz wichtigen Rückspielen, dem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den BBSC Berlin, gelang den Neuseenland-Volleys Markkleeberg der allseits erwartete, aber nicht selbstverständliche Sieg. 224 Zuschauer sorgten für die dazu notwendige tolle Stimmung und machten vergessen, dass vielleicht der eine oder andere Fan und Unterstützer das zeitgleiche Fußball(spitzen)spiel RB Leipzig – Bayern München vorgezogen hatte.
In Satz 1 lagen die Markkleeberger Mädels bis zum 12:12 ständig knapp in Führung, doch ab dem 13:13 machten das die Berlinerinnen und bauten die Führung bis zum fast schon vorentscheidenden 23:20 aus. Da merkte man den Gastgeberinnen doch irgendwie das „gewinnen müssen“ an. Doch diesmal gelang es ihnen erfreulicherweise, in der Crunchtime erfolgreich zu sein. So schafften sie dank guter Aufgaben und Annahmen und beherzter Angriffe den 23:23-Ausgleich und gewannen den umkämpften Satz nach 28 Minuten mit 25:23 dann doch noch. Großes Aufatmen bei Team, Trainern und Fans.
In Satz 2 ging es dann recht schnell, klappte auf Markkleeberger Seite fast alles, konnten die Gäste nur in der Satzmitte mal kurz gegenhalten. Und so stand nach nur 21 Minuten der ungefährdete 25:14 Satzgewinn fest, der schon mal einen Punkt aufs Tabellenkonto der Gastgeberinnen brachte. Doch es sollten ja mehr werden.
Nach der auf 10 Minuten verlängerten Satzpause, in der es auch angesichts des Gastes aus der Hauptstadt eine kleine Talkrunde zum Thema Olympiabewerbung von Berlin mit dem + Leipzig und dem ++ Markkleeberg gab (leider mit Tonproblemen im Stream), fanden beide Teams nicht gleich so richtig wieder ins Spiel. Der Satz verlief dann wieder ähnlich umkämpft wie der erste. Bei 9:8 konnten die Markkleebergerinnen erstmals in Führung gehen und gaben diese, abgesehen vom Ausgleich bei 11:11 und 12:12 nicht mehr ab. Der erfolgreiche Block zum Matchball, der den 25:22-Satz- und 3:0-Spielgewinn besiegelte, ging unter im Jubel von Team und Fans. Pflichtaufgabe mit dem einen oder anderen kleinen „Wackler“ gemeistert, Abstand zu einem Team aus dem hinteren Tabellendrittel vergrößert.
Trainer Tim Reichenbach zeigte sich dann auch sehr zufrieden : „Was für ein wichtiges Spiel und was für ein wichtiger Sieg. Man hat im Vorfeld schon gemerkt, dass beiden Teams klar war, worum es geht. Die Anspannung war groß, doch nach einer guten Trainingswoche und mit endlich wieder vollem Kader standen die Vorzeichen gut für uns. Lange war das Spiel ein Kopf an Kopf Rennen, doch aus meiner Sicht hat vor allem das Aufschlag – Annahmespiel diesmal den Unterschied gemacht. Besonders erfreulich war aus meiner Sicht, wie oft wir unsere Mittelblocker in Szene setzen konnten, aber am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein wichtiger Erfolg, dass wir das Spiel mit 3:0 auch in der Deutlichkeit gewinnen konnten.“.

