Markkleeberg – Leverkusen

An der Stimmung, die die 203 Fans in der Halle wieder gemacht haben, lag es nicht, dass das Spiel der Neuseenland-Volleys Markkleeberg gegen die Leverkusenerinnen leider verloren ging. Insgesamt betrachtet wohl eher daran, dass zum einen die Markkleebergerinnen weniger „geballert“ haben als sie lt. Wortmeldung im Vorfeld vorhatten und zum anderen, dass der Gegner das eben mehr getan hat und dem hohen Angriffsdruck vor allem zu wenig erfolgreiche Blockarbeit entgegengesetzt werden konnte. Einige krankheitsbedingte Ausfälle und die zehn kraftzehrenden Sätze und Reisestrapazen am letzten Wochenende kamen sicher hinzu. Dennoch meine ich, dass man in der Halle und am Stream ein Spiel auf recht hohem Niveau gesehen hat, in dem das heimische Team, wie in so manchem verlorenen Spiel bisher, phasenweise, aber eben auch nur das, gut mithalten konnte.

In Satz 1 gingen die Gäste ab dem 5:5 in Führung und bauten diese stetig aus. Es gab zahlreiche gute Ballwechsel, doch meist fanden die Leverkusenerinnen letztlich die bessere Lösung. Mehr als 5 Punkte Vorsprung erreichten sie aber nicht, und bei 20:23 kam nochmal Hoffnung auf, dass die Gastgeberinnen den Satz drehen können. Leider aber kam es dazu nicht, und der Satz endete mit 25:21 zugunsten der Gäste.

 Auch die Hoffnung auf einen erfolgreiche(re)n Satz 2 erfüllte sich nicht, obwohl die Markkleeberger Mädels anfänglich sogar ein paar Mal in Führung gingen. Doch dann wiederholte sich quasi Satz 1, denn ab dem 8:8 gingen die Leverkusenerinnen wieder in Führung und gaben die bis zum Ende nicht ab. Zu beobachten war leider, dass sich Markkleeberg nach Ballgewinnen in der guten Feldabwehr nicht belohnte, weil zu wenig Angriffsdruck entwickelt wurde. Aber auch (zu) viele Aufschlagfehler nach Ballgewinnen taten dem Spiel in diesem Satz nicht gut, der dann leider ziemlich schnell mit 17:25 Punkten verloren ging.

Alle Markkleeberger Hoffnungen lagen nun bei Satz 3, der halt gewonnen werden musste, um das Spiel vielleicht doch noch zu drehen. Und ja, der Satz sah Markkleeberg ab dem 2:2 mehrfach in Führung, aber leider nie mit mehr als einem Punkt. Ab dem 10:10 gingen dann die Gäste wieder in Führung, doch die Gastgeberinnen kämpften sich wieder heran und glichen bei 16:16 und nochmal bei 17:17 aus. Dann aber war leider wieder Schluss mit der Führung und der Satz ging 20:25 verloren. 

Damit endete ein gut anzusehendes, letztlich aber von den Gästen doch überlegen geführtes Match mit einem klaren 3:0 und 3 Punkten für sie, und sie konnten zufrieden in ihren Bus steigen und die lange Heimfahrt antreten.