Zwei ganz enge Sätze, aber doch kein Punkt

Der „Aufwind“ der beiden Markkleeberger Heimspielsiege zu Jahresbeginn war auch in Stralsund zu spüren, zumindest in den ersten beiden Sätzen. Aber leider gelang es dann den Volleys vom Cospudener See doch nicht, von der Ostsee den einen oder anderen Punkt mitzunehmen.
Stetig angefeuert von den mitgereisten treuen Fans waren die Markkleebergerinnen den favorisierten Wildcats in den Sätzen 1 und 2 durchaus ebenbürtig.
In Satz 1 konnten sich die Gastgeberinnen erstmal absetzen, aber bei 7:7 glichen die Gäste aus. Doch dann zogen die Wildcats wieder davon, hatten bei 19:11 einen fast uneinholbaren Vorsprung. Aber nur fast, denn eine Aufschlagserie von Pauline Meyer brachte die Markkleebergerinnen wieder heran, denen dann sogar der Ausgleich zum 23:23 gelang. Aber dann ging der Satz für sie doch noch mit 23:25 knapp verloren. Sehr schade nach der tollen Aufholjagd.
In Satz 2 gab es von Beginn an ein ständiges Hin und Her, und es gelang keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. In der Crunchtime führten die Gastgeberinnen dann aber beim 23:20 mit drei Punkten, doch die Gäste kämpften sich auch diesmal wieder heran und hatten bei 24:23 und 25:24 zwei Satzbälle. Leider konnten sie diese nicht nutzen und schließlich ging auch dieser Satz mit 27:29 verloren.
In Satz 3 wurde dann leider die Gegenwehr der Markkleeberger Mädels immer geringer, und auch zwei relativ frühe Auszeiten brachten nicht mehr die Wende, so dass der Satz mit 13:25 (zu) klar und das Spiel damit ohne Markkleeberger Punkt mit 0:3 verloren ging.
Kommentar der Mädels : „Zweimal am Satzgewinn geschnuppert, aber keine Punkte gegen Stralsund. Herzlichen Glückwunsch in den Norden !“.
Alles in allem aus Markkleeberger Sicht : bravourös gekämpft, zwar letztlich nicht belohnt, aber ein weiteres mal bewiesen, dass man sehr gut mithalten kann mit dem Ligavorderfeld, was wiederum Mut macht für das Liga-Restprogramm mit dem Ziel Klassenerhalt.

