Markkleeberg – Oythe

Zu ihrem letzten Heimspiel der Saison empfingen die Neuseenland-Volleys Markkleeberg den favorisierten Tabellendritten VfL Oythe. Die Aufgabe war klar : den Fans ein tolles letztes Heimspiel bieten und möglichst das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig sichern, indem (mindestens) ein Punkt gewonnen wird. 295 Fans waren in die Neuseenlandhalle gekommen und gaben alles, um ihr Team zu pushen. Doch auch aus Oythe war eine kleine, aber lautstarke Fangemeinde angereist. Und letztere war dann nach dem Spiel die glücklichere. 

Die Oytherinnen gingen in Satz 1 von Beginn an in Führung, nur bei 2:2 gelang Markkleeberg der Ausgleich. Die Gastgeberinnen bemühten sich, ihre Größennachteile durch ihre Spielgestaltung und eine starke Feldabwehr zu kompensieren. Ein paar Mal kamen sie so zwar noch, auf ein oder zwei Punkte heran, doch insgesamt geriet der Oyther Satzgewinn mit 25:18 nicht in Gefahr. In Satz 2 ging es erstmal munter hin und her bis zum 8:8. Dann folgte eine starke Phase von Oythe bis zum 14:9. Nach der Auszeit, die Trainer Tim Reichenbach nun nahm, kam das stark kämpfende Markkleeberger Team bis auf zwei Punkte heran. Dann aber war „die Luft raus“ bei Ihnen und mit 17:25 ging auch dieser Satz verloren. Der Satz 3 nahm erstmal einen ähnlichen Verlauf wie Satz 2, aber nach dem 6:6 brachte eine Markkleeberger Aufgabenserie die 12:6-Führung, die sie nicht mehr abgaben und den Satz mit 25:21 gewannen. Doch die Gäste zeigten sich davon schnell erholt, so dass der Satz 4 zu einer recht klaren Angelegenheit für sie wurde. Sie gewannen den Satz mit 25:11 und damit das Spiel mit 3:1. Ein dennoch wieder vorzeigbares Spiel der Markkleebergerinnen, auch wenn sie die Gäste letztlich nicht in große Verlegenheit bringen konnten.

Auch Chefcoach Tim Reichenbach sah das Spiel positiv : „Das 1:3 gegen Oythe hat sich vor Ort auf jeden Fall spannender angefühlt, als es sich in den Satzständen und im Endergebnis lesen lässt. Wir haben gekämpft, um im letzten Heimspiel zuhause nochmal alles für die Fans und für den Klassenerhalt zu geben. Leider war an diesem Tag die individuelle Klasse der Gäste einfach zu groß, die dies am Folgetag durch den Tiebreaksieg gegen Dresden ja nochmals bestätigten. Trotz vieler langer Ballwechsel hat Oythe vor allem im Angriffsspiel variabler und druckvoller agieren können, was aus meiner Sicht den größten Unterschied gemacht hat.“

Der erhoffte Punkt für den Klassenerhalt wurde nicht geschafft, der war aber immer noch aus eigener Kraft erreichbar und wurde am Sonntagnachmittag dann ohne eigenes aktives Handeln perfekt.

Der leider am Auge verletzten Oyther Spielerin #2 wünschen wir gute Besserung.

Nachtrag. Am Folgetag holte Hörde in Dingolfing einen Punkt und wir konnten den Klassenerhalt auf der Couch feiern.